CBD Öl vs. Hanföl

CBD Öl vs. Hanföl

Januar 17, 2020

Schon seit Jahrzehnten, lassen sich Hanfprodukte, wie Öl, Fasern und Samen oder neuerdings auch Proteinpulver auf Hanfbasis im Internet und Reformhäusern erwerben. Die Legalisierung von CBD-Produkten und deren Verbreitung in der Gesellschaft sind dagegen relativ neu. Da CBD jedoch ebenfalls aus der Hanfpflanze stammt, drängt sich die Frage auf, ob die althergebrachten Produkte nicht den gleichen Effekt bewirken.

Um den Unterschied zwischen beiden Kategorien zu verstehen, müssen wir uns zunächst ein wenig von der botanischen Seite nähern. Es gibt verschiedene Arten des Hanfes, die alle zur Gattung der Cannabaceae gehören. Sorten, die Δ9Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) enthalten, werden allgemein hin als Cannabis bezeichnet, wohingegen die Sorten für die Gewinnung von Ölen, Fasern oder anderen Produkten ohne pharmakologische Wirkung zum Nutzhanf gezählt werden.

Die Industrie macht sich die Bestandteile der Pflanzen von Nutzhanf auf vielerlei Weise zunutze. Das Öl aus den Samen der Gewächse besteht zu etwa 90 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter die Omega-3 Fettsäure Alpha-Linolensäure. Es wird als Speiseöl oder auch für Kosmetik verwendet. Die festen Bestandteile der Samen sind sehr reich an pflanzlichen Proteinen und Mineralien und bleiben nach der Pressung des Öls als sogenannter Presskuchen zurück. Daraus können Mehle oder auch Proteinkonzentrate für die Sporternährung gewonnen werden. Die Fasern der restlichen Pflanze werden schon seit Jahrhunderten zur Herstellung von Seilen, Stoffen oder auch Papier verwendet. Aber weder die Samen, noch die Fasern enthalten signifikante Mengen an CBD oder THC.

Um die beiden pharmakologischen Wirkstoffe zu gewinnen, müssen wir uns die Blüten der Pflanzen ansehen. Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Sorten, die für die Gewinnung infrage kommen. Im Falle des CBD gibt es allerdings auch einige Sorten des Nutzhanfes, die den Stoff in ihren Blüten tragen, allerdings enthalten sie keine bedeutenden Mengen THC. Auch wenn Hanfprodukte, wie Öle, Mehle, Proteinpulver oder Fasern aus der Hanfpflanze gewonnen werden, spielen die Blüten dabei keine Rolle. Somit enthalten die althergebrachten Produkte kein CBD.

Da es sich bei CBD um eine lipophile, das bedeutet “fettlösliche” Substanz handelt, werden CBD-Produkte für die orale oder sublinguale Aufnahme meist in Form von Ölen angeboten. Ohne das Öl können die Schleimhäute von Mund und Verdauungstrakt das Molekül nicht aufnehmen. Daher verwenden viele Hersteller das Öl der Hanfsamen, um darin das CBD zu lösen. Anders sieht es dagegen beim Rauchen oder Verdampfen der Blüten aus. Sie benötigen kein Trägeröl.

Da Hanföl jedoch einen starken Eigengeschmack besitzt, den viele Personen in Reinform nicht mögen, haben wir uns dafür entschieden ein MCT-Öl für diesen Schritt zu verwenden. “MCT” bedeutet ausgesprochen “mittelkettige Triglyceride”, also Fettsäuren mit mittlerer Kettenlänge. Sie besitzen nicht nur die Eigenschaft, keinen Eigengeschmack zu haben, sondern werden im Sport gern als Energiequelle verwendet. Grund dafür ist, dass sie anders verstoffwechselt werden können als langkettige Fettsäuren, wie wir sie in den meisten Lebensmitteln finden. Dadruch liefern sie schneller ihre Energie und können weniger leicht in
Körperfett eingelagert werden, doch diese Information spielt nur am Rande eine Rolle. Das entscheidende Kriterium für ihren Einsatz ist ihr Mangel an Eigengeschmack.



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